Jahreswechsel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Weihnachten als Fest der Besinnung und der Freude ist der Gemeindevertretung und mir als Bürgermeister nicht nur Anlass, allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen, sondern auch allen zu danken, die zu einem guten Miteinander in unserer Gemeinde beigetragen haben. Dankbarkeit haben auch alle verdient, die sich freiwillig und ehrenamtlich zu Hause für ihre Mitmenschen einsetzen, nicht zuletzt unsere Feuerwehr, ohne deren Bereitschaft unser Gemeinwesen nicht denkbar wäre. Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor eine bisher nicht gekannte Situation. Es ist eine Zeit, in der Zusammenhalt und Solidarität mit den Mitmenschen gefragt sind.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien auf diesem Wege erholsame und besinnliche Weihnachten, einen guten Jahreswechsel und ein friedliches, erfolgreiches neues Jahr, vor allem Gesundheit und hoffentlich ein Stück weit Rückkehr zur Normalität.

Herzliche Grüße

 

Ihr Bürgermeister
Uwe Barten

Behindertenbeauftragter in der Gemeinde

Herbstschachturnier 2020 und Gemeindemeisterschaft Elmenhorst/Lichtenhagen

Junge Gemeindemeister im Schach

-Geringe Beteiligung aufgrund Corona-

Die 4. Gemeindemeisterschaft der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen fand einen Tag vor dem 2. Lockdown statt und war wieder eine erfrischende Mischung zwischen Jung und Alt und Amateur- und Vereinsspielern. Aufgrund der aktuellen Coronasituation waren allerdings nur etwa halb so viel Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie im Vorjahr zu verzeichnen. Besonders aus der Gemeinde selbst waren leider nur wenige Teilnehmer anwesend. Dabei reichte wieder die Spanne vom Erstklässler bis zum über 70-jährigen Senior.

Die meisten Teilnehmer kamen aus der SchachAG der Grundschule Lichtenhagen, dem Schachtreff Elmenhorst und dem Kooperationspartner, dem Rostocker Schachverein Think Rochade. Die Gemeinde hatte wie in den letzten Jahren wieder durch die Bereitstellung eines Raumes sowie für Preise für die Besten gesorgt. Besonders erfreulich war es, das zum ersten Mal auch der Bürgermeister das Turnier eröffnete und auch den ersten Zug des Turniers am ersten Tisch ausführte.

Die Gemeindemeisterschaft ging in diesem Jahr überraschend an zwei Schulkinder. Marie Christin Heiduck war zwar als Anfängerin angetreten, wurde für ihr Durchhaltevermögen allerdings mit dem Gemeindemeistertitel belohnt und wird ihn sicherlich im nächsten Jahr mit mehr schachspielerischer Erfahrung versuchen zu verteidigen. Julian Tank gewann die Gemeindemeisterschaften im männlichen Bereich, er belegte bei den Kindern gleichzeitig den zweiten Platz. Sieger wurde hier Maximilian Peilert. Dritter wurde Lukas Vollendorff.

Bei den Jugendlichen und Erwachsenen dominierten die Vereinsspieler. Etwas überraschend setzte sich hier Tassilo Mauser vor Martin Busch und Robert Jänsch durch, bei den Jugendlichen gewann Jarne Witek vor Erik Wiese und Thorge Kraeft. Beste Frau wurde Simone Dostal vom Schachtreff Elmenhorst.

Es bleibt zu wünschen, dass im nächsten Jahr, dann wird fünfjähriges Jubiläum gefeiert, wieder mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Gemeinde dazu stoßen und vor allem dann auch wieder ohne Coronaschutzverordnung gespielt werden kann.

Emma Wischnewski wird Landesmeisterin

-Erster Vereinstitel für die SchachAG der Grundschule Lichtenhagen-

Bei der Landeseinzelmeisterschaft der jüngsten Schachspielerinnen und Schachspieler, an der insgesamt 21 Kinder aus dem ganzen Bundesland am letzten Wochenende in Rostock teilnahmen, konnten die 5 Teilnehmer der SchachAG der Schachschule Lichtenhagen tolle Ergebnisse erzielen. Mit etwas Glück aber auch Können holte Emma Wischnewski den Einzelmeistertitel bei den Mädchen. Sie besiegte in der letzten Runde ihre Schulkameradin Marie Christin Heiduck überraschend und profitierte durch die Hilfe ihres weiteren Schulkameraden Konstantin Lott, der das bis dahin führende Mädchen besiegte. So war der Meisterschaftstitel auch ein wenig Teamarbeit. Marie kam am Ende auf den etwas undankbaren 4. Platz bei den Mädchen, in einem starken Feld der Jungen belegte Konstantin ebenfalls den 4. Platz und haderte mit dem Ergebnis, zumal er im Turnier den vor ihm Drittplatzierten auch direkt besiegt hatte. Lukas Vollendorff, als amtierender Schulschach-Cup Sieger und jüngster teilnehmender Spieler der AG, belegte einen guten 8.Platz bei den Jungen und startete nach zwei vermeidbaren Auftaktniederlagen eine Aufholjagd, die allerdings in der letzten Runde durch eine Niederlage gegen den späteren Landesmeister gestoppt wurde. Er darf im nächsten Jahr noch einmal bei dem Turnier antreten. Claas Rohling belegte den 10. Platz bei den Jungen. Bei ihm war ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen, übt er weiter fleißig, kann er bald auch an die oberen Plätze heranreichen und wird vor allem auch für die Mannschaftswettkämpfe sehr wertvoll und wichtig sein.

Emmas Landesmeistertitel war der erste Meistertitel des Landesschachverbandes für eine Schülerin oder einen Schüler der Grundschule Lichtenhagen seit der Gründung der SchachAG im Herbst 2014, die sich bis vor zwei Jahren vor allem auf den Schulschachbereich konzentriert hat und hier bereits mehrere Landesmeistertitel in Mannschaftswettkämpfen errungen hat.

 

 

 

 

 

Bild, v.l.n.r.: Emma Wischnewski, Claas Rohling, Konstantin Lott, Lukas Vollendorff, Marie Christin Heiduck

Alle Ergebnisse:  https://www.schachjugend-mv.de/ergebnisse/lem-u8-2020-rostock/

Viele Grüße

Christian Joachim

 

Schachschule Rostock
-eine private und ehrenamtliche Inititiative-

– Nicht alle Träume reiften – 3 Siege und 3 dritte Plätze beim Schulschach-Cup Einzel für die Grundschule Lichtenhagen

Mal wieder ein lachendes und ein klein wenig weinendes Auge hat  der Schulschach-Cup Einzel im Jahr 2019/2020 hinterlassen. Eigentlich im Mai 2020 geplant, wurde er nunmehr im September 2020 nachgeholt.

Dabei trat die Grundschule mit einem Rekordfeld von insgesamt 14 Kindern an, was allerdings vor allem darauf hinauszuführen war, dass sich unsere mittlerweile in der 5. Klasse befindlichen Kinder noch einmal als Viertklässler vom Grundschulschach-Cup verabschieden wollten.

Bis auf Jannis waren alle dabei, sogar Walter war mit seinem Bruder aus Bad Doberan angereist.

So war auch die Erwartungshaltung – und, wie wir es von der Schachklasse, wie man sie eigentlich nennen kann, erwarten konnte, verabschiedeten sie sich mit 2 Siegen. Jette war leider als einziges Mädchen am Start, konnte sich allerdings gut im Mittelfeld platzieren und holte sich verdient zum ersten Mal den Gesamtsieg im Schulschach-Cup. Den hatte sie im letzten Jahr fahrlässig ausgelassen, umso größer die Freude über den schicken Pokal in diesem Jahr. Unser Dauerbrenner Max holte sich souverän seinen dritten Erfolg in Folge und hätte fast alle Schulschach-Cups im Grundschulbereich gewonnen. Nur in der ersten Klasse reichte es 2017 damals unter Tränen nur zu einem zweiten Platz. Seine aufsteigende Form zeigte Julian Tank der den 3.Podestplatz knapp vor Luca König erklomm. Mit einem 6.Platz rundete Finn Palmer das tolle Ergebnis ab, 4 Grundschüler aus Lichtenhagen unter den ersten 6. Walter wurde insgesamt 10., hier fehlte offensichtlich das regelmäßige Training.

Genauso viele Starter (6) der Grundschule fanden sich bei den Erstklässlern, diese spielten, da es nur 4 Teilnehmer bei den Zweitklässlern gab, zusammen mit diesen. Hier gab es einige Überraschungen als auch einen Weg, der sich hoffentlich in den nächsten Jahren noch weiter vorzeichnet. Bei seinem ersten großen Kinderturnier außerhalb der AG konnte Lukas Vollendorff, der eigentlich die Conventer Schule besucht allerdings in Lichtenhagen trainiert, seiner insgeheimen Favoritenrolle gerecht werden. Lediglich dem ein Jahr älteren Gesamtsieger der Gruppe, der dann auch in der WK II startete, musste er nach längerem Kampf die Hand reichen, wobei er dort eine sehr schlechte Eröffnung spielte. Ansonsten gewann Lukas seine Partien mit dem mittlerweile schon gewohnten Angriffsspiel und gewann als Kindergartenkind die WK I. Sein Vorgänger Arthur Schmechel aus Remplin aus dem letzten Jahr wurde insgesamt lediglich 6. auch er gewann 2019 als Kindergartenkind die WK I. Die größte Überraschung lieferte allerdings Konrad Koldrack ab. Er kam auf insgesamt vier Punkte und gewann gegen einige Kinder, die auf dem Papier her durchaus bessere Chancen auf einen vorderen Platz hatten. Er hatte in der letzten Partie sogar die Chance den Gesamtsieger zu besiegen und hatte sich schon eine Qualität erspielt, sichtlich nervös vergaß dieser immer wieder die Figuren, die Konrad ihm leider hinstellte zu schlagen, allerdings machte Konrad es ihm im Endspiel leicht und musste dann doch die Segel streichen. Hätte er gewonnen, wäre er sogar auf den gesamt 2. Platz hinter Lukas gekommen, aber auch der 3. Platz in der WK I ist für Konrad ein toller Erfolg, der vor allem durch stetiges Üben erreicht worden ist. Auf dem sechsten Platz landete Konstantin Lott, er hatte sich eine bessere Platzierung gewünscht, hatte allerdings in den ersten zwei Spielen Pech.  Seine Aufholjagd, er gewann dann alle weiteren Partien, reichte leider nicht ganz, da er in der Buchholzwertung zu schlechte Werte hatte. In den nächsten Turnieren wird er sicherlich wieder weiter vorne dabei sein.

Auf dem siebten Platz landete sodann Claas Rohling mit einer soliden Leistung, Carl Luca Sonnenberger, der auch bereits in die AG einmal hineingeschaut hatte und ansonsten am CJD und zuhause übt, belegte den 8. Platz, vor Albert Wetzel, der sich im letzten Schlussdrittel noch herankämpfte und ebenfalls drei Punkte erzielte.

Noah Rühle hatte gute Chancen allerdings auch starke Gegner, was sich in einer hohen Buchholzwertung niederschlug. Er verlor leider seine letzte Partie, kam auf 2,5 Punkte und verpasste damit knapp einen Podestplatz. Helfen hätte Marie Christin Heiduck können, wenn sie ihre letzte Partie gewonnen hätte, da sie gegen einen Gegner spielte, der in der Altersklasse von Noah gewertet wurde. Hier war sie bereits auf einem guten Weg und hatte im Endspiel noch ihre Dame, ihr Gegner lediglich noch Springer und Läufer. Als sie sich eine weitere Dame holen wollte, passte sie allerdings nicht auf und ließ sich Ihre schon vorhandene Dame schlagen. Dadurch kam sie ins Hintertreffen, hätte allerdings die Partie noch Remis halten können, passte allerdings wieder nicht auf und der Gegner holte sich eine Dame und setzte Marie nach längerem Hin und her doch noch Matt. Am Ende bedeutete dies für Marie aber doch noch einen versöhnlichen dritten Platz. Hätte sie in dem letzten Spiel gewonnen, wäre sie Landessiegerin im Schulschach-Cup in ihrer Altersklasse geworden. Im nächsten Jahr klappt es bestimmt, das Potenzial hierfür hat Marie auf jeden Fall, sie hatte in der Endabrechnung nach Lukas die zweitstärksten Gegner in der Buchholzwertung.

Fasst man die Ergebnisse in der WK I zusammen, ergibt sich vor allem eine sehr gute Mannschaftsleistung, die auch für die Landesmeisterschaften im Januar 2021 hoffen lassen. Hier wird dann allerdings Lukas fehlen, da er nicht die Grundschule Lichtenhagen besucht.

In der dritten Klasse waren alle Erwartungen auf Julian Joachim als einzigen Teilnehmer der Grundschule Lichtenhagen gerichtet. In der letzten Woche mit einem überraschend guten dritten Platz bei der Landesschnellschachmeisterschaft in das Schachjahr gestartet, konnte er dies leider, bei vermeintlich leichteren Gegnern, diesmal nicht ganz erfüllen. Sein Ziel war der Gesamtsieg in der WK III gewesen. Er verlor gegen die spätere Landessiegerin und stellte dort oftmals Figuren ein.  Trotzdem hätte er, weiterhin um den Gesamtsieg spielen können,  wenn er sämtliche weiteren Spiele gewonnen hätte,  musste allerdings im übernächsten Spiel ein unnötiges einfaches Schäfermatt hinnehmen, was eigentlich nach seiner Erfahrung nicht mehr vorkommen sollte. Auch er kam am Ende auf einen dritten Platz.

Insgesamt wären insofern durchaus zwei weitere Siege drin gewesen. So wurden wie im Vorjahr wieder drei Gesamtsiege geholt, allerdings diesmal keine Doppelsiege und in der zweiten Klasse wurde kein Podestplatz erreicht. Dies war auch ein kleiner Wermutstropfen, da für die Grundschule in den zweiten und dritten Klassen nur jeweils ein Teilnehmer antrat. Hier gibt es für das nächste Jahr auf jeden Fall noch Steigerungspotenzial.

Trotzdem dürfte die Grundschule Lichtenhagen wieder zu den erfolgreichsten Schulen gehört haben, wenn man alle Podestplätze zusammen nimmt. Nun geht es ab Herbst in die Mannschaftswettkämpfe und wir sind gespannt, wie sich unsere Schule ohne ihre Mitschülerin und Mitschüler aus der vierten Klasse schlagen wird, die vor allem in den vergangenen  Jahren für die tollen Ergebnisse zu einem großen Teil mitverantwortlich gewesen sind.

 

 

 

Viele Grüße

 

 

Christian Joachim
Hauptstr. 9
18107 Elmenhorst
Tel.: 0381-8576620
Fax: 0381-8576619

 

Mobil und Email

Mobil: 0177-7240222
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Zum Verlust des Denkmals in der Dorfstraße 37 am 27. Juni 2020 in Lichtenhagen

Am Abend des 27. Juni 2020 gegen 18:58 Uhr wurde eines der bedeutendsten Denkmale in Lichtenhagen durch Brand infolge eines Blitzeinschlages unwiederbringlich vernichtet.

Bei diesem Gebäude handelte es sich um das älteste noch bewohnte Bauernhaus des 1264 erstmals urkundlich erwähnten Dorfes Lichtenhagen. Es war ein 202 Jahre altes rohrgedecktes Gebäude der ehem. Hofstelle Westendorf. Die jetzige Bewohnerin konnte sich gerade noch rechtzeitig ins Freie retten. Besonders tragisch ist, dass sich dieses Gebäude nach jüngst erfolgter beispielgebender Sanierung in einem baulich exzellenten Zustand befand und durch das Unglück alle persönlichen materiellen Gegenstände verloren gingen.

Mit diesem Gebäude verlor Lichtenhagen wiederum ein Wahrzeichen seines Ensembles aus dem Denkmalbereich, ähnlich bedeutend wie der Verlust eines gesamten Bauernhofes am 06.08.1982, auch durch einen Brand.

Das Besondere an diesem 1818 erbauten Bauernhaus auf dem Hof Westendorf war eine heute sehr seltene Sonderform des Typs „Niederdeutsches Hallenhaus“. Es handelte sich hier um ein sogenanntes „Werderhaus“, dass seit der Zeit um 1800 im westlichen Mecklenburg Verbreitung fand. (1)

„Das „Werderhaus“ ist ein um 180° gedrehtes Hallenhaus, bei der die vergrößerte Stube nun nach vorne auf die Straße schaut und deren Wohnbereich nicht mehr über die Diele und den Wirtschaftsteil, sondern über einen eigenen Eingang, dem Flur erreicht wird. Dadurch wird die Toreinfahrt an das rückwärtige Ende des Gebäudes verlegt. Der Vordergiebel ist hier unmittelbar an die Straße gerückt, wodurch der für Hallenhäuser so charakteristische Hofvorplatz fehlt. In seltenen Fällen ist noch ein schmaler Vorgarten vorhanden. (2)

Diese Variante des Haustyps entsprach dem wachsenden Wunsch der Bauern, Wohnen und Wirtschaften in seinem Haus stärker voneinander zu trennen. (1)

Der Hof Westendorf (Gehöft Nr. 8, Hufe VIII)  existiert nachweislich seit 1678. Seit 1859 befindet sich der Hof im Besitz der nachfolgenden Generationen von Hans Beese. Der Familienname wechselt durch Einheirat auf Westendorf. 19. Erbpächter war Willi Westendorf (1920-2005). Zur Hofanlage gehörten ursprünglich 5 Gebäude. Letztes noch verbliebenes Gebäude ist heute die Hallenscheune mit Längsdurchfahrt, Stallabseite und Speichervorbau von 1822.(3)

 

Unzählbar oft war das nicht mehr existierende prächtige Bauernhaus Motiv von Fotografen und Malern, mehrmals zierte es Seiten von Jahreskalendern, war Ziel diverser Führungen mit Gästen. Interessierten bleiben über die Jahre die Führungen im Inneren des Hauses am „Tag des offenen Denkmals“ in Erinnerung.

Über die Internetseite der Kirchgemeinde Lichtenhagen-Dorf ist aktuell ein Spendenaufruf geschaltet. Link mit Kontoverbindung: http://www.kirche-mv.de/2020.11411.0.html#c27345

Auch wir freuen uns über jede Hilfe, die der Familie Fritz zuteil wird, bitte unterstützen auch Sie die Familie Fritz.

 

Nils Ibendorf
Förderverein Denkmale Elmenhorst/Lichtenhagen e.V.

 

 

(1) Quelle: Dr. Baumgarten, Karl „Kleine Bauernhaus-Fibel“, 1992

(2) Quelle: Diplomarbeit Brungs, Melanie; Hochschule Neubrandenburg (urn:nbn:de:gbv:519-thesis2008-0146-2) „Zur Bedeutung Dr. Karl Baumgartens und seines Erbes für die Dorferneuerung und Landschaftsplanung im Raum Rostock“, 2010

(3) Quelle: Tafel „Der Hof Westendorf“ Serie Lichtenhagen; Ibendorf, Nils und Zander, Günther; Förderverein Denkmale Elmenhorst/Lichtenhagen e.V., 2012

Bürgermeistersprechstunde

Die Bürgermeistersprechstunden finden ab 12.05.20 wieder dienstags von 16 bis 18 Uhr statt.

Ihr Bürgermeister
Uwe Barten

Rostocker Schachspieler trotzen Corona

Online-Schach boomt beim Rostocker Verein Think Rochade und den Rostocker Schachschulen

Der Schachsport ist wohl eine der wenigen Sportarten, die nicht so sehr von der Corona-Krise betroffen ist. Zwar gibt es auch hier kein 1:1 Training im üblichen Sinn, man nutzt allerdings verstärkt das Internet, um sich fit zu halten.

Dabei werden auch ganz neue Wege erschlossen und neue Bekanntschaften geschlossen. So spielen die Kinder der Grundschule Lichtenhagen und der ecolea Rostock seit einigen Wochen bereits in der deutschlandweiten u12- Liga, die genauso wie die Schulschach-Bundesliga zusammen mit den Magdeburger Schachzwergen organisiert wird. Bereits weit über 200 Kinder und Jugendliche nahmen hieran teil. Dabei ist es relativ einfach im Netz ein Turnier zu organisieren, man muss keine Bretter und Uhren bereitstellen, keine Räumlichkeiten suchen, sondern alles läuft bequem vor dem Bildschirm ab. Ein besonderer Service: Sämtliche Partien werden aufgezeichnet und man kann diese später nachspielen, um zum Beispiel Fehler zu analysieren.

Dabei ist auch ein anderer Aspekt nicht zu verachten, man kommt mit Vereinen und Schulen in Kontakt, die man sonst nicht kennengelernt hatte, so ist es schon interessant, gegen Teams aus München, Düsseldorf, Bremen oder Leipzig anzutreten und auch schon einmal Teilnehmern von Deutschen Meisterschaften gegenüber zu sitzen, auch wenn man sie persönlich nicht sieht.

Dass die Kinder aus Rostock und Umgebung sich dabei nicht verstecken müssen, beweisen die regelmäßigen Mittelplätze im deutschlandweiten Vergleich. Die Premiere der Grundschul-Liga konnte sogar, wenn auch bei geringer Beteiligung, mit deutlichem Vorsprung gewonnen werden. Dabei ist dies auch ein gutes Training für ein anderes großes Vorhaben, denn die Kinder aus der Schachschule haben sich für die Internetweltmeisterschaften angemeldet, die Besten können dann live auf der Expo 2021 in Doha (Katar) gegeneinander spielen.

Ähnliches können die Erwachsenen berichten. In einigen Turnieren sitzt schon einmal ein Großmeister oder Internationaler Meister gegenüber, den man im täglichen Trainingsalltag oder auch bei Turnieren eher selten zu Gesicht bekommt.

Neben wöchentlichem Training nehmen die Vereinsschachspieler regelmäßig an der „Quarantäne-Liga“ teil. Dies ist eine zunächst deutschlandweite, mittlerweile sogar internationale Liga mit weit über 100 Teams. Derzeit spielen die Rostocker in Liga 6. In der Mecklenburg-Vorpommern-Liga konnten sie bei deren Premiere vor einigen Tagen den 3. Platz belegen.

Wer Lust auf Online-Schach oder natürlich auch das Schachspiel am Schachbrett hat, kann sich gerne dem Verein Think Rochade oder der Schachschule Rostock anschließen und einfach eine E-Mail an vorstand@sc-hro.de oder info@schachschule-rostock.de senden. Hier gibt es dann weitere Informationen und vielleicht, wenn alles vorbei ist, sieht man sich ja dann auch einmal persönlich am Schulcampus in Rostock-Evershagen zum Training oder bei anderen Schachveranstaltungen.

Fotos:

Ein Bild aus anderen Tagen:

Kinder der Grundschule Lichtenhagen und der ecolea Rostock bei den Europäischen Internetmeisterschaften an der ecolea Rostock im Herbst 2019

Bürgermeistersprechstunde

Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie entfällt die Bürgermeistersprechstunde bis auf Weiteres.

In dringenden Angelegenheiten bin ich über E-Mail unter buergermeister@elmenhorst-lichtenhagen.de

sowie über mein Mobiltelefon unter 0172 – 538 69 52 zu erreichen.

Ihr Bürgermeister
Uwe Barten