Lichtenhäger Findlingsgarten  

Der Lichtenhäger Findlingsgarten wurde am 21.09.2008 zum Tag des Geotops eröffnet. Mit seiner Gesamtfläche von ca. 1,5 ha umfasst er 5 Bereiche im Ortskern Lichtenhagen. Der Findlingsgarten zeigt 40 Steinbilder aus 600 Findlingen, Steinketten aus 1 000 Kopfsteinen, gelegt als Verbindungslinien zwischen den Findlingen und 400 weitere Findlinge, die an Einzelstandorten in Steingruppen und Steinketten liegen.

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Wer kennt die Sternzeichen? Offensichtlich sind durch die Horoskope die 12 Tierkreiszeichen bekannter als die 88 Sternbilder, die 1928 für den Gesamthimmel international festgelegt wurden. In Lichtenhagen stehen so viele Findlinge zur Verfügung, dass fast alle Tiere, von denen es Sternbilder gibt, mit großen und mittelgroßen Findlingen so gelegt werden können, dass sie dem Abbild am nächtlichen Himmel entsprechen.

Mancher wird überrascht sein, wie viele bei uns heimische Tiere es als Sternzeichen gibt und wie das Sinnbild aussieht. Das Erkennen der Sternzeichen im Findlingsgarten wird erleichtert durch die Nordausrichtung der Zeichen. Der Norden ist als Himmelsrichtung im Geogarten leicht auszumachen. Die Peilung erfolgt am Tage wie am wolkenlosen nächtlichen Himmel über den großen Bär hin zum Nordpolarstern des kleinen Bären und weiter zur goldenen Wetterfahne des Lichtenhäger Kirchturms.

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Für den Findlingsgarten wurden ausschließlich Steine verwendet, die aus dem Gemeindegebiet stammen, davon 75 vom Golfplatz Elmenhorst/Diedrichshagen. Anschaulich werden Namen, Alter, Herkunft und Fundort der Gesteine erklärt. Passend zum jeweiligen Standort sehen Sie Steinbilder in der Figuration von ausgewählten Sternzeichen.

Der Lichtenhäger Findlingsgarten enthält 38 Bilder vom nördlichen und vom südlichen Sternenhimmel, nachempfunden in Figur und Struktur mit lokalem Bezug. Er bezieht die zahlreichen Feldsteinmauern mit mehr als 150 000 Findlingen, das Kirchenmauerwerk, die Gedenksteine und die vielen, seit Jahren schon liegenden Findlinge in öffentlichen und privaten Grünanlagen ein.
Der Findlingsgarten verbindet Denkmalschutz, Ortsbildpflege, Gehölz- und Biotopschutz und vermittelt übergreifend Wissen zu Gesteinskunde, Astronomie und Botanik.

Frank Mohr, 11.2009

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